Wolfgang Zöller
Mitglied des Deutschen Bundestags
Stimmkreisabgeordneter für den Wahlkreis Main-Spessart/Miltenberg
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Bereits 7 Kitas und Kindergärten profitieren von neuem Förderprogramm

Bereits 7 Kitas und Kindergärten profitieren von neuem Förderprogramm
MdB Wolfgang Zöller begrüßt den Auftakt der „Offensive Frühe Chancen“

Von der im November 2010 gestarteten „Offensive Frühe Chancen“ profitiert auch der Wahlkreis des Obernburger CSU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Zöller. Bereits sieben Kindergärten und Kindertagesstätten in der Region Main-Spessart werden vom Bund gefördert.

Bis zum Jahr 2014 stellt die Bundesregierung rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen – insbesondere in sozialen Brennpunkten – zu sogenannten „Schwerpunkt Kitas Sprache & Integration“ auszubauen. Jeder beteiligten Einrichtung wird aus Bundesmitteln hierfür ein Budget für zusätzlich einzustellendes Fachpersonal in Höhe von 25.000 Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt.

In Wolfgang Zöllers Wahlkreis werden die KiTa I Kleine Strolche und die KiTa II Rasselbande in Wörth am Main, der Kindergarten Sonnenschein und Regenbogen in Obernburg am Main, der Kindergarten Lohr–Seeweg in Lohr am Main, die Kindergärten Weinbergstraße und Dr.-Vits-Straße in Erlenbach am Main sowie die Katholische Kindertageseinrichtung Sonnenschein in Klingenberg gefördert.

Ziel der gemeinsamen Initiative von Bund und allen Bundesländern ist es, Kinder durch Sprachkompetenz zu stärken und frühzeitig zu integrieren. „In den Schwerpunkt-Kitas erreichen wir aber nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund, sondern alle, die einen besonderen sprachlichen Förderbedarf haben“, erklärt MdB Wolfgang Zöller. Dies sei besonders wichtig, da bereits in den ersten Lebensjahren der Grundstein für die spätere Entwicklung in Schule und Ausbildung gelegt werde.

Zum Hintergrund:

In Deutschland haben rund ein Drittel aller Kinder im Vorschulalter einen Migrationshintergrund. Insbesondere die Schulleistungsstudien PISA und IGLU haben belegt, dass in Deutschland die Bildungschancen von der sozialen Herkunft und vom Migrationshintergrund der Kinder abhängen – und dies ungleich stärker als in anderen europäischen Ländern. Frühkindliche Förderung kann dem entgegen wirken.

Insgesamt mehr als 5.000 Einzeleinrichtungen und Einrichtungsverbünde hatten laut Bundesministerin Dr. Kristina Schröder ihr generelles Interesse bekundet. Die eingegangenen Interessenbekundungen wurden Anfang des Jahres vom Bund gemeinsam mit den zuständigen Länder-Ministerien nach bundeseinheitlichen und landesspezifischen Kriterien geprüft. Am 1. März 2011 und 1. April 2011 starten schrittweise 3.000 Einrichtungen die Umsetzung. Eine zweite Förderwelle mit rund 1.000 teilnehmenden Kitas ist für das Frühjahr 2012 vorgesehen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.fruehe.chancen.de.

 

 

Link zur Seite www.patientenbeauftragter.de


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